Unter dem Begriff Social Media Recruiting werden alle aktiven und passiven Maßnahmen des Personalmarketing zusammengefasst, bei denen soziale Netzwerke genutzt werden. Darunter fällt neben der Pflege eines Karriereportals auch die aktive Suche und Ansprache von Kandidaten.

Von Scheinselbstständigkeit spricht man, wenn ein vertraglich als selbstständig betitelter Auftraggeber wie ein abhängig Beschäftigter arbeitet und arbeitsrechtlich auch als solcher versicherungspflichtig angemeldet werden müsste. Wird Scheinarbeit aufgedeckt, drohen sowohl Auftraggeber als auch Auftragnehmer rechtliche und finanzielle Konsequenzen. Unter anderem müssen Auftraggeber rückwirkend alle Haftungs- und Zahlungsverpflichtungen, wie Sozialversicherungsbeiträge und Lohnsteuersteuernachzahlungen, nachbezahlt werden. 

Viele Unternehmen verfügen über eine interne Personalabteilung, die unter anderem für die Rekrutierung der Mitarbeiter zuständig ist. Reichen jedoch die eigenen Ressourcen und Kapazitäten nicht aus oder ist der Bedarf an Personal zu hoch, wenden sich Unternehmen mit einem Suchauftrag an externe Personalberatungsfirmen. 

Der Begriff Talent-Mining umfasst dabei die systematische Suche nach geeigneten Kandidaten bei Suchmaschinen oder in digitalen Netzwerken wie XING und LinkedIn. Mit der Anwendung von verschiedenen Booleschen Suchoperatoren oder der Verwendung von fachspezifischen Keywords wird die Auffindbarkeit der richtigen Personen für die Vakanz erleichtert.

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