München, 18.09.2019 – Ergänzend zu ihrer regelmäßig veröffentlichten So arbeitet Deutschland-Studie, hat die international tätige Personalberatung SThree erstmals über ihre Website und Social-Media-Kanäle prägnante Stimmungsbilder zu aktuellen Themen der Arbeitswelt abgefragt. Die aktuellen Ergebnisse deuten darauf hin, denn den Folgen dieses Wandels wird offen und positiv entgegengesehen.

Die aktuelle Spotlight-Umfrage von SThree zeigt: Digitalisierung wird in Deutschland nicht als Bedrohung für den eigenen Job betrachtet. Der Megatrend verändert unsere Arbeitswelt, doch sind wir ‚Betroffene‘ oder vielmehr ‚Gestalter des Wandels‘?

Keine Angst vor künstlicher Intelligenz, Robotern und Co.

In nahezu allen Bereichen unserer Arbeitswelt finden derzeit grundlegende Veränderungen statt, die Bewährtes auf den Kopf stellen. Während das Tagesgeschäft weitergehen muss, stehen Unternehmen zugleich vor der Herausforderung sich völlig neu zu erfinden, um am Markt noch bestehen zu können. Vernetzte Produktionen, der Roboter als Kollege und automatisierte Prozesse haben in manch einen Arbeitsalltag längst Einzug gehalten. Doch die Spotlight-Umfrage deckt auf, dass Digitalisierung vom deutlichen Großteil der Befragten (72 Prozent) nicht als Bedrohung für den eigenen Arbeitsplatz wahrgenommen wird. Dieses eindeutige Ergebnis lässt erkennen: Festangestellte und Freelancer in Deutschland treten den Möglichkeiten der Digitalisierung optimistisch und selbstbewusst entgegen.

Flexibilität trifft Zeitgeist

Moderne Technologien sind der Zündstoff rasanter Veränderungen. Unsere Berufswelt befindet sich im Wandel und somit verändert sich auch der Arbeitsalltag des Einzelnen – plötzlich kann von überall aus auf wichtige Daten zugegriffen werden, Kommunikation in Echtzeit ist garantiert und findet sogar über Zeitzonen hinweg statt. So spielt es für viele kaum noch eine Rolle, wo sie morgens ihren Laptop aufklappen, um ihrer Arbeit nachzugehen. Doch nicht jeder Arbeitgeber lässt dies auch zu. In den Niederlanden existiert deshalb bereits seit 2015 ein Rechtsanspruch auf Homeoffice, in Deutschland gibt es diesen nicht. Und wie sehen deutsche Arbeitnehmer das? Laut Spotlight-Umfrage handelt es sich um ein absolutes Must-Have und 73 Prozent der Befragten stimmen für eine gesetzliche Homeoffice-Regelung.

Ob diese Trend-Ergebnisse bereits darauf hindeuten, dass Arbeitnehmer in Deutschland über das erforderliche Mindset verfügen? Timo Lehne, Geschäftsführer von SThree, meint: „Diese Stimmungsbilder zeigen, dass die Mehrheit der Befragten die Möglichkeiten einer digitalisierten Arbeitswelt erkennt und neue Arbeitsweisen aktiv umsetzen will.“

Ein Team, viele Kulturen, eine Sprache

International operierende Unternehmen wissen: Eine möglichst große Bandbreite an Wissen führt zu den besten Ergebnissen. Und dies wird oft erst möglich, wenn Menschen mit verschiedenen beruflichen Hintergründen und Nationalitäten zusammenkommen. Doch trotz Diversität innerhalb des Teams, der Schlüssel zum Erfolg liegt in der gelungenen Kommunikation und einer gemeinsamen Sprache. Das sehen auch mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) so und stimmen dafür, dass Englisch generell als Corporate Language etabliert werden sollte.

„Infolge von Globalisierung und digitaler Transformation, haben sich auch die Rahmenbedingungen für die Kommunikation in Unternehmen stark gewandelt. So hängt der Unternehmenserfolg maßgeblich vom gelungenen Informations- und damit Wissensfluss ab. Sprache ist zudem ein bedeutender Teil der Unternehmenskultur. Dass viele der Befragten Englisch als Unternehmenssprache befürworten, deutet auf einen entsprechenden Kulturwandel und große Offenheit gegenüber der Internationalisierung hin“, so Timo Lehne.

Regelmäßig Updates zur Studie So arbeitet Deutschland dazu finden Sie auch unter so-arbeitet-deutschland.com sowie auf unserem Instagram Account So_arbeitet_Deutschland.

*Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage von SThree, die zwischen 22.07.2019 und 12.08.2019 auf Social-Media-Kanälen sowie der Homepage von SThree ausgespielt wurde.