So arbeitet Deutschland V: Gesundheit und Arbeitszeit

Hält „New Work“ wirklich was es verspricht?

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Wir verbinden mit New Work Begriffe wie Flexibilität und selbstbestimmtes Arbeiten – die Auswirkungen der neuen Arbeitswelt sind jedoch nicht immer positiv. Im fünften Teil der „So arbeitet Deutschland“-Studie wurde die Einstellung der deutschen Arbeitnehmer gegenüber dem „Arbeiten 4.0“ untersucht. Über 1.500 Teilnehmer wurden zu den Themen psychische Gesundheit, Vertrauen und Arbeitszeit befragt. Heraus kamen spannende, repräsentative Ergebnisse, die einen deutlichen Trend innerhalb der deutschen Arbeitslandschaft widerspiegeln.

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Der Leistungsdruck nimmt zu

Im Zeitalter von E-Mails und Smartphones wird ständige Erreichbarkeit vorausgesetzt, die die Grenzen von Privatleben und Arbeitsleben mehr und mehr verschwimmen lässt. Dass Arbeitnehmer eine hohe Erwartung an die eigene Arbeit haben und sich damit selbst psychisch einer starken Belastung aussetzen, ist ein Nebeneffekt, der durch die immensen Anforderungen entsteht.

 

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Flexibilität: nein danke!

Haben wir die Folgen von New Work also selbst in der Hand? Vielleicht! Obwohl gerade Flexibilität und Autonomie Kernbegriffe der neuen Arbeitswelt sind, zeigt die „So arbeitet Deutschland“-Studie deutlich: Arbeitnehmer und Freelancer in Deutschland wünschen sich mehr Stabilität und Struktur, um Zeit- und Leistungsdruck zu verringern.

 

Infografik zu Gesundheit und Arbeitszeit

Entdecken Sie alle Ergebnisse der "So arbeitet Deutschland"-Studie zum Thema Gesundheit und Arbeitszeit in unserer Infografik!

 

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New Work hat gravierende Folgen

Modernes Arbeiten ist zu einem absoluten Trendthema geworden und verändert die Arbeitswelt umfassend und nachhaltig. Unter den Begriffen „Arbeitswelt 4.0“ und „New Work“ werden dabei alle Veränderungen im Arbeitsalltag verstanden, die sich aufgrund der Digitalisierung und Innovationen ändern und sich somit auf den Generationen- und Wertewandel sowie neue Modelle der Zusammenarbeit zurückführen lassen.

 

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Über diese Studie

m fünften Teil der „So arbeitet Deutschland“-Umfrage haben insgesamt 1515 Personen teilgenommen. Das Marktforschungsinstitut YouGov führte die repräsentative Befragung vom 04.07.2018 bis zum 11.07.2018 durch. Von den 1515 Befragten waren 804 männlich
und 711 weiblich. 1316 (87 Prozent) Befragte gaben an in einem Angestelltenverhältnis zu arbeiten, während 175 (11,6 Prozent) als Freelancer tätig, bzw. selbstständig sind. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für Erwerbstätige ab 18 Jahren in
Deutschland.

Weitere Editionen dieser Studie

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01 Juni 2017

So arbeitet Deutschland IV: Scheitern und Innovation

Scheitern, Innovation und Weiterbildung im Job

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01 Juni 2016

So arbeitet Deutschland III: Berufswahl und Familie

Berufswahl, Chefin oder Chef und Familienleben vs. Karriere

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01 Juni 2015

So arbeitet Deutschland II: Flexibilität und Homeoffice

Krankheitstage und der Traum vom Homeoffice