Kinderbetreuung in Zeiten von Corona: Unsere Tipps für das Homeoffice

Wir geben Ihnen in diesem Artikel praktische Tipps zum produktiven und angenehmen Arbeiten im Home Office mit Kindern.

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In Zeiten des Coronavirus sind Schulen und Kindertageseinrichtungen bundesweit geschlossen. Viele Arbeitnehmer gehen nun ihren beruflichen Verpflichtungen im Home Office nach. Dass das Kind sich den ganzen Tag über in seinem Kinderzimmer allein beschäftigt, ist in den meisten Fällen wohl nur eine Wunschvorstellung. 

1. Arbeitsplatz einrichten 

Im ersten Schritt ist es wichtig, dass Sie sich Zuhause einen eigenen Arbeitsplatz einrichten. Suchen Sie sich einen Ort, an welchem Sie sich gut konzentrieren können und erklären Sie Ihrem Kind, dass dieser Platz nur für Sie ist. Ein Buch, Ausmalbilder oder ein kleines Puzzle können Sie in Ihre Nähe legen, damit Sie Ihrem Kind etwas zur Beschäftigung geben können, falls es Sie in einem wichtigen Telefonat unterbricht.  

Tipp: Richten Sie auch Ihrem Kind ein eigenes kleines Büro ein. Basteln Sie einen Laptop aus Karton und legen Sie ein kleines Notizbuch, Stifte sowie Bastelmaterialien aus. So kann sich Ihr Kind an seinen eigenen Arbeitsplatz setzen, während Sie arbeiten.

2. Zeitplan erstellen

Im Homeoffice mit Kind ist es ganz besonders wichtig, Struktur zu behalten. Planen Sie deshalb Ihren Tag gut durch und legen Sie feste Zeiten fest, wann Sie arbeiten, wann Sie Pausen machen und wann es Essen gibt. Nutzen Sie Ihre Pausen, um Zeit mit der Familie zu verbringen und bei gutem Wetter gemeinsam etwas Sonne zu tanken. 

3. Kreativ werden

Besonders kreative Hobbies und Beschäftigungen tut Ihrem Kind jetzt gut. Lassen Sie Ihr Kind deshalb malen, basteln, kneten oder Ähnliches. Aus alten Eierkartons, Klopapierrollen und Kartons lassen sich tolle Sachen herstellen, die Sie als Frühlingsdeko verwenden können. Gehen Sie außerdem mindestens einmal pro Tag mit Ihrem Kind raus an die frische Luft und sorgen Sie für ausreichend Bewegung. 

4. Zuhause lernen

Als Eltern von schulpflichtigen Kindern stehen Sie vor einer besonderen Herausforderung. Zusätzlich zu Ihrer eigenen Arbeit sind Sie nun auch noch der Lernbegleiter Ihres Kindes. Verschaffen Sie sich deshalb bereits morgens einen Überblick über die anstehenden Aufgaben Ihres Kindes und klären Sie bereits auftauchende Fragen. 

Planen Sie zudem immer wieder kurze Pausen ein, in denen Sie Ihrem Kind über die Schulter schauen und es unterstützen. Wenn alle Lern- und Hausaufgaben erledigt sind, gibt es ein tolles Lernangebot für alle Altersklassen von der ARD. Im Programm „Schule zuhause“ finden Sie eine Zusammenstellung von Rechenaufgaben, Vokabeltraining und mehr. 

5. Freundschaften digital pflegen

Auch für Ihr Kind ist es gerade nicht möglich, Freunde zu treffen. Damit Ihr Kind seine Freundschaften dennoch weiterhin pflegen kann, sollten Sie sich zu Telefonaten oder Videochats verabreden.

Gleichzeitig ist es wichtig, dass Sie Ihrem Kind erklären, warum es gerade wichtig ist, dass es seine Freunde momentan nicht treffen kann.

Wenn Sie ihm/ihr erklären, dass es mit seinem aktuellen Verhalten gerade mithilft, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, geben Sie Ihrem Kind das Gefühl, etwas positives zur Situation beizutragen.

6. Bleiben Sie positiv!

Die aktuelle Situation kostet selbstverständlich einige Nerven. Dennoch ist es wichtig, die positiven Dinge nicht zu missachten und sich vor Augen zu führen, dass nicht alles schlecht ist. Durch das Homeoffice sparen Sie sich beispielsweise die Zeit für den Arbeitsweg und Sie müssen nicht pendeln. Außerdem sparen Sie momentan auch Geld: Sie benötigen kein Bahnticket oder einen vollen Tank und kaufen sich auch kein teures Mittagessen, weil sie zuhause gemeinsam mit Ihrem Kind essen. Wir sind uns sicher, Ihnen fallen bestimmt noch mehr positive Seiten ein! 

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