Ein Blick hinter die Kulissen - Interview mit Timo Lehne

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Wer ist eigentlich verantwortlich für SThree? Wir haben einen Blick hinter die Kulissen geworfen und haben mit unserem Geschäftsführer der DACH-Region Timo Lehne über seinen Werdegang, seine Version und vieles mehr gesprochen.

 

Wie sah deine Karriere vor SThree aus?

Ich habe 2001 mein Abitur in Düsseldorf gemacht und mich entschieden Internationale Wirtschaft in den Niederlanden zu studieren. Dort habe ich auch 2005 meinen Abschluss gemacht. Während meines Studiums war ich viel unterwegs, da es ein sehr internationales Studium war: Eine Zeit lang war ich in den USA, Irland und Spanien und habe meine Diplomarbeit bei der Daimler AG in Berlin geschrieben.

Anschließend musste ich mir überlegen, wie ich meine zukünftige Karriere gestalten möchte. Während dieser Orientierungsphase habe ich einen Job in Madrid angenommen und für American Express Kreditkartenannahmestationen am Telefon verkauft. Da habe ich gemerkt, dass der Vertrieb mir liegt und mir viel Spaß macht. Das Produkt fand ich jedoch nicht aufregend genug. Ich habe mich erneut umgeschaut und bin durch Zufall auf die Recruitment-Industrie gestoßen, die ich vorher gar nicht als Vertriebsbranche wahrgenommen habe. Daraufhin habe ich mich bei einigen großen Firmen beworben - unter anderem auch bei SThree.

Warum hast du dich für SThree entschieden?

Ich habe nach einem Unternehmen gesucht, das hohe Ziele hat und Dinge verändern möchte. Die Pläne, die SThree hatte, stimmten sehr stark mit meinen eigenen Vorstellungen überein. Ebenso war der Faktor Mensch ein wichtiger Punkt für mich. Die Person, die mich damals betreut hat, war mir sehr sympathisch und ich mochte die Kultur, die die Firma ausstrahlte.

Wirklich ausschlaggebend waren die Aufstiegschancen, der Verdienst und vor allem auch, dass man bei SThree seine Zukunft selber gestalten kann: Als Consultant bekommt man einen eigenen Markt und eigene Kunden, mit denen man arbeitet. In dieser 360° Funktion eines Beraters kann man sein eigener Chef sein – das hat mir sehr gut gefallen.

Wie hat sich das Bild von damals verändert?

Die Visionen und Pläne, die mir anfangs versprochen wurden, haben sich definitiv erfüllt. Seit meinen Anfängen sind wir ungefähr 550 Mitarbeiter mehr in Deutschland. Von damals nur zwei internationalen Büros außerhalb Englands sind wir heute auf über 30 Büros außerhalb von England gewachsen. Wir sind sehr stark internationalisiert und durch das Wachstum von anfangs 15 Mitarbeitern auf 650 viel professioneller geworden. Wir haben klarere Konzernstrukturen bekommen und sind in der Branche mittlerweile eins der größeren Recruiting-Unternehmen. Der Spaß ist immer noch derselbe.

Dennoch hat sich die Firmenkultur nicht groß verändert: Wir stehen immer noch für professionelles, tatsächlich auch für hartes Arbeiten, aber der Spaßfaktor darf nicht fehlen. Der Geist des unternehmerischen Denkens, das Querdenken und das selber Verantwortung übernehmen ist immer noch da und ist ein Teil der DNA von SThree und der wird, denke ich, auch nicht verloren gehen.

SThree lebt eine einzigartige Kultur. Was waren deine bisherigen Höhepunkte?

Ich erinnere mich am liebsten an Situationen, in denen wir gemeinsam als Team Neues geschaffen haben, zum Beispiel als wir 2009 mit 10 Mitarbeitern ein Büro in Düsseldorf eröffnet haben – jetzt sind es mittlerweile 115 Mitarbeiter. Da bekomme ich Gänsehaut, weil ich weiß, dass wir etwas bewegt haben.

Ansonsten gefällt mir wahnsinnig gut an SThree, dass man immer wieder neue Freunde findet. Natürlich gehen Freunde auch mal, das gehört dazu, aber ich fühle mich sehr wohl. Besonders merke ich das in kleinen Momenten: Ab und zu gehe ich nach der Arbeit mit den Kollegen etwas trinken oder wir fahren gemeinsam auf Unternehmensausflüge auf Kosten von SThree, wie jetzt kürzlich nach Madrid. Oftmals ist man aus verschiedenen Teams zusammengewürfelt und es ist eigentlich egal, wer dabei ist, da es mit jedem einfach unheimlich viel Spaß macht, weil jeder diese besondere Einstellung und Kultur von SThree teilt.

Wonach gehst du bei Einstellungsentscheidungen? Was muss ein Kandidat mitbringen?

Vertriebsorientiertheit und Durchhaltevermögen sind essentiell für die Rolle. Der Cultural Fit, das bedeutet, dass sich Bewerber gut mit der Unternehmenskultur, der Art, wie wir arbeiten, leben und die nächsten Jahre planen, identifizieren können, ist aber mindestens genauso wichtig.

Was erwartet einen Kandidaten bei SThree, was die Wettbewerber nicht haben?

Im Vertrieb zählt vor allem Leistung. Das ist nicht nur bei uns so, sondern vermutlich in jeder Vertriebsinstitution. Uns macht besonders, dass wir die menschliche Seite in den Vordergrund stellen. Unsere Mitarbeiter sind unser wichtigstes Gut. Deshalb haben wir in den letzten Jahren in den Bereich Mitarbeiterbenefits stark investiert. Dazu zählen angemessene Unterstützung für Eltern, für die Rente, für die Gesundheit und vieles mehr. SThree DACH verbindet die klassisch deutsche Kultur, die für Sicherheit und Korrektheit steht, mit internationalem Flair und vor allem einer internationalen Infrastruktur mit außergewöhnlichen Persönlichkeiten, die alle gemeinsam etwas erreichen wollen.

Dass diese Kombination der richtige Weg ist, wurde uns bereits zum zweiten Mal mit der Verleihung des Awards Top Arbeitgeber bestätigt.

Welches Fazit ziehst du aus deiner bisherigen Karriere und was wünschst du dir für die Zukunft und für die Entwicklung des Unternehmen SThree?

Ich kann meine eigenen Zukunftswünsche und die von SThree nicht trennen. Diese sind abhängig voneinander und beeinflussen sich gegenseitig. Meine Karriere in Düsseldorf war erfolgreich, weil mein Team super war.

Insgesamt kann man sagen, dass meine Karriere bisher ziemlich rund lief. Natürlich hatte auch ich meine Rückschläge. Dennoch bin ich sehr glücklich und dankbar, dass mir SThree so viel geboten und mich unterstützt hat. Bezüglich der weiteren Karriere habe ich keine Pläne, ich mache mir eher Gedanken, wie wir ein gutes Geschäft führen. Wenn das Unternehmen gut läuft und wächst, wird auch meine Karriere weiter gehen.

Ich wünsche mir also Erfolg für DACH, Erfolg für SThree weltweit und dass wir die immer wieder hoch gesteckten Ziele erreichen. Eine Transformation und unser Wachstum sollen stets in Bezug auf noch bessere Kundenorientiertheit erfolgen. Hier haben wir definitiv noch einiges vor!

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