Business Knigge mit Timo Lehne: Der Weg zum persönlichen Erfolg

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Business Knigge mit Timo Lehne: Der Weg zum persönlichen Erfolg

Vom Trainee Recruitment Consultant zum Senior Managing Director: Unser Geschäftsführer Timo Lehne hat es vorgemacht und hat seinen Weg zum persönlichen Erfolg beschritten. Im folgenden Business Knigge teilt er seine persönlichen Karrieretipps, von der Berufswahl bis zur konsequenten Zielsetzung. Welche Ratschläge er geben kann und was ihm auf seinem Karriereweg geholfen hat, verrät er im Interview.   

Lieber Timo, vielen Dank, dass du dir die Zeit für ein Interview nimmst. Starten wir ganz am Anfang: Welche Tipps hast für einen erfolgreichen Karrierestart – wie wird man sich seiner eigenen Stärken bewusst und sammelt die richtigen Erfahrungen?

Ich denke dies beginnt schon in der Schulzeit und während des Studiums. Hier hat man die Gelegenheit durch Praktika in verschiedenen Industriebereichen und Branchen erste Einblicke zu bekommen. Währenddessen entwickelt man schon ein gewisses Gefühl, in welche Richtung es mal gehen könnte. Außerdem würde ich jedem raten, langfristig zu planen und sich zu überlegen, was man sich in zehn bis fünfzehn Jahren vorstellen könnte. Auch das Thema Purpose spielt eine große Rolle und die Überlegung, welchen Sinn der spätere Job erfüllen soll. Hier kann einen auch das persönliche Umfeld unterstützen, egal ob das Freunde, Geschwister oder Bekannte sind. Als Schulabgänger ist es oft schwierig nachzuvollziehen, wie bestimmte Berufsbilder genau aussehen und wie verschiedene Abteilungen zusammenarbeiten. Hier würde ich jedem raten, unterschiedliche Personen aktiv zu ihren Berufen und Jobs zu befragen, um die Vor- und Nachteile kennenzulernen und damit auch ein Ausschlussverfahren für den eigenen Berufsweg festzulegen.

Das Thema Kontakte Knüpfen passt gut zur nächsten Frage: Wie vernetzt man sich richtig und baut sich die passenden Kontakte auf?

Ein professionelles Social Media Paket bildet auf jeden Fall eine wichtige Basis, angefangen von LinkedIn und XING, aber auch Instagram und Facebook können eine Rolle spielen. Netzwerken ist ein wichtiger Baustein für jeden, unabhängig an welchem Punkt man in seiner Karriere gerade steht. Ich persönlich habe mich schon immer darauf gefreut, neue Leute kennenzulernen und über andere Menschen etwas zu erfahren. Ich kann jedem nur raten, den Mut zu haben, das Gespräch auch mit Personen zu suchen, die man nicht so gut kennt, denn strukturiertes Netzwerken im erweiterten Bekanntenkreis ist das A&O. Hier ergeben sich oft wirklich erfolgversprechende Karrierechancen, welche man zunächst gar nicht im Sichtfeld hatte.

Wie kommuniziert man richtig? Sei es im Smalltalk oder mit Geschäftspartnern – welche Ratschläge würdest hierzu du geben?

Kommunikation beginnt mit dem richtigen Zuhören. Nur wer aufmerksam auf das Gesagte achtet, kann die eigenen Standpunkte überzeugend darlegen. Ebenso wichtig ist die Art und Weise, wie man Fragen stellt. Wenn man ein gutes Gespräch eröffnen will, sollte man keine „Ja“ oder „Nein“-Fragen stellen, sondern immer auf offene Fragen setzen. Authentisches Interesse am Gesprächspartner zu zeigen, ist der Schlüssel jeder guten Kommunikation. Hier kann ich das Buch „Wie man Freunde gewinnt“ von Dale Carnegie empfehlen, um die Grundlagen der Kommunikation zu erlernen und auch die Kommunikation des Gegenübers richtig zu deuten. Im Gespräch selbst sollte man stets nach Gemeinsamkeiten mit dem Gesprächspartner suchen, wie beispielsweise ähnlichen Hobbies oder Interessen, die eine Basis schaffen und weiteren Austausch anregen.

Selbstverständlich ist es genauso wichtig, schon vor dem Gespräch über den Gegenüber informiert zu sein und genau zu wissen, was das Ziel des Gesprächs ist und was man damit erreichen möchte. 

Wie setzt man sich denn realistische Ziele und wie kann man diese strukturiert verfolgen?

Ich arbeite sehr viel mit Jahreszielen. Jedes Jahr mache ich mir einen Plan, was ich in den nächsten zwölf Monaten erreichen möchte. Der größte Fehler ist es, sich nur kurzfristige Ziele zu setzen – hier verliert man sehr schnell den Überblick und hat das „große Ganze“ nicht mehr im Auge. Auch zu diesem Thema kann ich jedem nur das Buch „7 habits of highly effective people“ von Stephen R. Covey empfehlen. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, hat sich bei mir ein echtes Umdenken eingestellt und ich habe damit begonnen, meine Ziele rückwärts aufzubauen. Ich plane meine Ziele nun langfristig und teile sie in kürzere Etappenziele auf. Dieses Umdenken war für mich einer der ausschlaggebenden Gründe für meinen Erfolg.

Um Tag für Tag an meinen Zielen zu arbeiten, hatte ich sie früher am Kühlschrank befestigt, damit ich regelmäßig einen Blick darauf werfen konnte. Mittlerweile, in der digitalen Welt, habe ich alle zwei Tage einen Reminder im Kalender gespeichert, welcher mir meine Jahresziele aufzeigt. Hier überprüfe ich, ob ich on track bin oder etwas in meinen täglichen To Do’s anpassen muss, um meine Ziele zu erreichen. Zu guter Letzt kann ich jedem nur den Rat geben, die eigenen Ziele visuell aufzubereiten und so transparent wie möglich zu machen. Ich selbst spreche mit sehr vielen Leuten über meine Ziele und setze mich damit selbst unter Druck, diese auch konsequent zu verfolgen.  

Hast du Vorbilder? Wie findet man passende Personen, an denen man sich orientieren kann?

Ich habe nicht eine einzige Person als Vorbild, sondern ich orientiere mich an den besten Eigenschaften verschiedener Personen. Ich denke, man muss sich darüber bewusst sein, dass man von jeder Person etwas lernen kann. Selbst wenn das bedeutet, bestimmte Handlungsweisen zu entdecken, die man nicht adaptieren möchte.

Zusammenfassend möchte ich jedem drei Punkte mit auf den Weg geben:

  • Plant rückwärts und langfristig.
  • Befasst euch täglich mit den Themen, in welchen ihr gut sein möchtet: Sucht euch Foren, Podcasts und Bücher, welche euch in eurer eigenen Entwicklung voranbringen.
  • Fokussiert euch auf euch selbst, geht euren eigenen Weg und lasst euch nicht von anderen ablenken. Eine Karriere ist kein Sprint, sondern ein langfristiger Weg und viele stoppen viel zu früh auf ihrer Reise.

Vielen Dank für das Interview und die zahlreichen, inspirierenden Ratschläge!

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